Thursday, February 07, 2008
FDP-Ortsverband Höchberg löst sich auf
Pressemitteilung
FDP-Ortsverband Höchberg löst sich auf – Schweres Zerwürfnis mit FDP-Führungsriege Würzburg-Land – Austrittswelle aus FDP im Landkreis –
Als Konsequenz untragbarer Zustände im FDP-Kreisverband Würzburg-Land, insbesondere aber wegen des selbstherrlichen Führungsstils und der illiberalen Geisteshaltung des egomanischen Kreisvorsitzenden Wolfgang Kuhl, hat der am 4. Mai 2006 gewählte FDP-Ortsvorstand Höchberg seine Ämter niedergelegt und die Arbeit des Ortsverbandes eingestellt. Darüber hinaus hat eine beträchtliche Anzahl von Mitgliedern sowohl im Orts- als auch im Kreisverband die Partei seit Anbeginn des seit langem schwelenden Dauerkonfliktes um den umstrittenen Kreisvorsitzenden im Frühsommer letzten Jahres inzwischen verlassen. Das Verhältnis zwischen Kuhl und den Höchberger Liberalen ist irreparabel beschädigt. Die Differenzen bezüglich der Vorstellungen innerparteilicher Demokratie und mittelenglischer Umgangsformen sowie den Erfordernissen eines liberalen Menschenbildes in Bezug auf Weltoffenheit, Toleranz gegenüber alternativen Lebensentwürfen und kultureller Vielfalt in einer modernen, pluralistischen Gesellschaft sind unüberbrückbar geworden, die Auffassungen des Kreisvorsitzenden und seines Dunstkreises vor dem Hintergrund einer klaren Orientierung an freiheitlichen Grundwerten schlichtweg nicht tolerabel und einer liberalen Partei unwürdig.
Der bisherige FDP-Ortsvorstand Höchberg wird außerdem seine programmatisch-grundsatzpolitische Arbeit im Rahmen des frisch aus der Taufe gehobenen „Liberalen Forums Höchberg“ (LFH) unter der Führung des bisherigen stellvertretenden Höchberger FDP-Vorsitzenden und früheren Pressesprechers des FDP-Kreisverbandes Würzburg-Land, Dietmar-Dominik Hennig, fortsetzen. Das LFH versteht sich als private Service-Agentur zur Förderung der Ideenwelt des klassischen und entschiedenen Liberalismus sowie der Erforschung der Bedeutung des Privateigentums für individuelle Freiheit, Gesellschaft und Kultur in Deutschland. Das LFH veranstaltet Vorträge und Seminare und sieht sich in der Tradition jenes konsequenten Liberalismus stehend, den der 1906 verstorbene freisinnige Reichstagsabgeordnete Eugen Richter und der 1973 verstorbene Ökonom, Sozialphilosoph und Freiheitsdenker Ludwig von Mises verkörpert haben.
V.i.S.d.P. Dietmar-Dominik Hennig
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Monday, January 07, 2008
DDR reloaded
Via DDH:Unter hellsichtigen Zeitgenossen, die sich ein feines Sensorium für totalitäre Bedrohungen bewahrt haben, ist es überhaupt keine Streitfrage mehr, daß wir uns längst in einer Neuauflage der DDR befinden. FDP-Generalsekretär Niebel hat bei seiner die üblichen Bedenkenträger aus Krabbelgruppe und Seniorenheim seiner Partei auf den Plan rufenden pointierten Neujahrs-Philippika nur offen ausgesprochen, was man in dieser Republik schon seit Monaten in Eckkneipen genauso wie in ICE-Bistros immer lauter vernehmen kann: daß Deutschland in Richtung Sozialismus driftet, und zwar in allen Lebensbereichen und daß sich die Menschen dieser Tatsache aller verschleiernden "Mehr Freiheit"-Rhetorik der in Agitprop geübten Kanzlerin durchaus bewußt sind. Der radikal-liberale Blogger Karl Stritzinger (Freiheit. Markt. Recht.) hat schon vor ein paar Wochen ein umfangreichens Sündenregister der den Marsch in den Sozialismus im Gleichschritt beschreitenden classe politique erstellt, welches freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Es wird Zeit, daß mal jemand die Notbremse zieht! Periculum in mora!
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